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Gruppenfoto

Gruppenfotos ohne Stress: „Niemand mag sie, alle wollen sie: So organisieren wir eure Gruppenbilder in Rekordzeit (inkl. Checkliste)

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Fast niemand wacht am Hochzeitstag auf und sagt: „Ich freue mich am meisten auf die 45 Minuten Gruppenfotos in der prallen Sonne!“

Meistens assoziiert man damit: langes Warten, Onkel Herbert, der gerade am Buffet verschwunden ist, und ein krampfhaftes Lächeln, das langsam einfriert. Aber: Gruppenfotos sind wichtig. Sie sind oft die einzigen Bilder, auf denen ihr mit euren Lieblingsmenschen in dieser Konstellation zusammen seid.

Die gute Nachricht? Mit meinem System brauchen wir für die wichtigsten Kombinationen selten länger als 15 bis 20 Minuten. Hier ist mein Schlachtplan für euch.

1. Die goldene Regel: Die Liste

Ohne Liste keine Gruppenfotos. Punkt. Wenn wir erst vor Ort überlegen: „Wen brauchen wir eigentlich noch?“, haben wir schon verloren.

Mein Tipp: Erstellt eine Liste mit maximal 10 bis 12 festen Konstellationen. Alles, was darüber hinausgeht, sprengt meistens den Zeitrahmen und die Geduld eurer Gäste.

Ein Beispiel für eine effiziente Liste:

  1. Paar + beide Elternpaare

  2. Paar + Brauteltern

  3. Paar + Bräutigameltern

  4. Paar + Geschwister

  5. Paar + Trauzeugen

  6. Paar + engster Freundeskreis (Braut)

  7. Paar + engster Freundeskreis (Bräutigam)

  8. Das „Große Ganze“ (Alle Gäste)

2. Bestimmt einen „Wrangler“ (Eure Geheimwaffe)

Ich kenne eure Verwandtschaft nicht – eure Trauzeugen schon. Bestimmt eine Person (oder zwei), die eine laute Stimme und keine Scheu hat, Leute zusammenzutrommeln.

Der Wrangler-Job: Während ich das erste Motiv fotografiere, sucht der Wrangler bereits die Personen für Motiv Nr. 2 zusammen. So entsteht ein fließender Übergang ohne Pausen.

3. Das Timing: Wann ist der beste Moment?

Das beste Zeitfenster ist meistens direkt nach dem Sektempfang oder kurz nach der Gratulation. Warum?

  • Alle Gäste sind noch am selben Ort.

  • Die Outfits sitzen noch perfekt.

  • Niemand hat sich schon zu tief ins Partygetümmel (oder an die Bar) gestürzt.

4. Große Gruppe? Wir machen es kurz!

Das Foto mit allen Gästen machen wir am besten direkt als Erstes oder als Letztes der Session. Mein Trick: Ich suche mir eine erhöhte Position (Leiter, Fenster, Balkon), damit man jedes Gesicht sieht. Ein kurzer Jubel, ein gemeinsames Lachen – und zack, alle sind wieder entlassen.

5. Macht es locker!

Gruppenfotos müssen nicht aussehen wie ein altes Klassenfoto aus den 50ern. Wir fangen mit dem klassischen „Oma-Foto“ an (alle lächeln in die Kamera) und direkt danach machen wir eine lockere Variante: Stoßt an, lacht euch an, seid ihr selbst!

Fazit: Schnell zurück zur Party

Mein Ziel ist es, dass ihr so schnell wie möglich wieder ein Kaltgetränk in der Hand habt und mit euren Gästen feiert. Mit ein bisschen Vorbereitung werden die Gruppenfotos zu einem kurzen Zwischenstopp statt zu einer lästigen Pflichtaufgabe.

Habt ihr schon eine Liste im Kopf? Schickt sie mir gerne rüber, und ich schaue, wie wir sie am effizientesten in euren Tag einbauen!

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