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Regen Hochzeitstag

Hilfe, es regnet! Warum eure Hochzeitsfotos trotzdem magisch werden

Ich sehe es förmlich vor mir: Eure Hochzeit rückt näher und ihr checkt nicht mehr täglich, sondern stündlich die Wetter-App. Und dann taucht es auf: das kleine, graue Wolken-Icon mit den Tropfen. Panik.

Atmet erst mal tief durch. Wirklich.

Als euer Hochzeitsfotograf kann ich euch eines versprechen: Regen ist kein Weltuntergang. Ganz im Gegenteil. Regenwetter schafft eine Atmosphäre, die bei strahlendem Sonnenschein einfach unmöglich ist. Es wird kuschliger, intimer und das Licht wird unglaublich weich und schmeichelhaft für die Haut.

Damit ihr mir das glaubt, verrate ich euch heute meinen „Schlechtwetter-Plan“ und warum ein ganz bestimmtes Accessoire dabei die Hauptrolle spielt.

Mein Geheimtipp: Transparente Regenschirme

Wenn die ersten Tropfen fallen, hole ich meine Geheimwaffe aus dem Kofferraum. Nein, keine riesigen schwarzen Golfschirme, unter denen ihr verschwindet. Ich arbeite ausschließlich mit transparenten Regenschirmen.

Warum? Das hat drei entscheidende Gründe für die Ästhetik eurer Fotos:

  1. Das Licht: Normale Schirme werfen dunkle Schatten auf eure Gesichter oder, noch schlimmer, färben das Licht bunt (ein roter Schirm macht rotes Licht im Gesicht). Transparente Schirme lassen das weiche Tageslicht durch – eure Gesichter bleiben hell und strahlend.

  2. Der Durchblick: Man sieht euch! Wir können Fotos machen, bei denen ihr euch tief in die Augen schaut, und die Kamera sieht eure Emotionen durch den Schirm hindurch. Die Regentropfen auf dem Plastik sorgen dabei für einen wunderschönen, verträumten Effekt.

  3. Der Look: Sie passen zu jedem Outfit und jedem Hochzeitsstil. Sie drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern sehen einfach modern und chic aus.

Eure Einstellung ist wichtiger als das Wetter

Die schönsten Regenbilder entstehen nicht, weil die Location trocken ist, sondern weil das Paar beschließt: „Egal, wir heiraten heute unseren Lieblingsmenschen, und das bisschen Wasser kann uns mal!“

Wenn ihr den Regen annehmt, anstatt gegen ihn zu kämpfen, passiert Magie. Ihr kuschelt euch unter den Schirm und lacht darüber, wenn ein Tropfen auf der Nase landet. Diese echten Momente sind tausendmal mehr wert als ein perfekt blauer Himmel.

Praktische Tipps für nasse Tage:

  • Das Schuhwerk: Liebe Bräute, wenn es wirklich nass ist, denkt über ein paar coole Gummistiefel oder Sneaker für den Weg zum Fotoshooting nach. Die High Heels ziehen wir dann für die Fotos an der Location an.

  • Das Kleid: Ja, der Saum wird vielleicht ein bisschen schmutzig. Aber hey, das ist der Beweis, dass ihr gefeiert habt! Die Reinigung bekommt das wieder hin. Macht euch darüber am Tag selbst keine Gedanken.

Plan B: Wenn es wirklich schüttet

Natürlich lasse ich euch nicht im Monsun stehen. Wenn es für draußen wirklich zu ungemütlich wird, greift mein Plan B für Locations:

  • Überdachte Außenbereiche: Torbögen, Arkadengänge, große Vordächer von Hotels oder Museen. Wir sind draußen, aber trocken.

  • Helle Innenräume: Wir nutzen die Lobby eurer Location, ein schönes Treppenhaus oder sogar ein Gewächshaus in der Nähe. Ich scanne jede Location immer vorher auf solche „Safe Spots“.

Fazit: Euer Tag wird perfekt (so oder so)

Die Ehe ist wie das Wetter: Manchmal scheint die Sonne, manchmal regnet es. Wichtig ist nur, dass man zusammen unter einem Schirm steht.

Lasst die Wetter-App links liegen. Freut euch auf euren Tag. Ich kümmere mich um die Erinnerungen – und ich verspreche euch, die Regenbilder werden die sein, die ihr euch in 20 Jahren am liebsten anschaut, weil sie so besonders sind.

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